Irgendwann war der Strom dann wieder da...Tja, heute war dann wohl ein guter Tag um uns von dem Nutzen einer Photovoltaik Anlage zu überzeugen. Am Nachmittag bei schönster Sonne war der Strom in Bargfeld-Stegen und Elmenhorst komplett weg. Mit der Anlage mit der wir aktuell liebäugeln, wäre das nicht passiert. Da die Sonne schien, hätten wir den erzeugten Strom aus unserer Anlage weiter direkt verbraucht. Selbst wenn die Wolkendecke dafür zudicht gewesen wäre, hätten unsere Akkus noch gespeicherten Strom abgeben können und uns so über die 40 Minuten ohne Strom geholfen.

Sorgen macht uns nur der Bauplatz südlich von unserem. Sollten die Nachbarn da planen direkt an die Baugrenze zu gehen und dann wohl möglich eine Stadtvilla mit zwei vollen Etagen bauen wollen, würden sie evtl. einen Teil unserer Dachfläche beschatten und damit unsere mögliche „Stromernte“ massiv beschneiden. Vielleicht kann man durch geschickte Verteilung der Elemente das Risiko minimieren oder wir müssen diese Entscheidung vertagen bis wir mehr wissen was unsere zukünftigen Nachbarn da vorhaben. Mal sehen wie und wann wir da mehr Klarheit bekommen.

Morgen kümmern wir uns mal wieder ein wenig um unseren Gemüsegarten…

 

Einigen wir uns darauf: die ganze Nummer mit dem Haus und dem Grundstück ist spannend und bleibt es auch. Bei fast jedem Artikel den ich hier schreibe, fällt mir als erstes eine Überschrift mit „spannend“ ein – um das zu verhindern werde ich künftig nicht mehr schreiben wie spannend das alles ist. Ihr wisst es ja schon…

In den letzten Tagen haben wir sowohl mit ECO als auch mit Little Family Home (LFH) nochmal gesprochen. Bei LFH ging es eher darum mal den Geschäftsführer kennen zu lernen und uns nochmal über einige kommerzielle Themen klar zu werden. Ich sag mal so: Herr R. ist ein sympathischer Mensch der auch gut verkaufen kann. Das Unternehmen ist durch ihn geprägt und dass er der Chef im Laden ist, spürt man auf eine angenehme Art und Weise. Ich glaube nicht, dass wir mit LFH in einer Bauphase große Probleme oder böse Überraschungen zu erwarten haben. Das Thema Geld ist noch nicht zu Ende geklärt (inkl. einer Bankauskunft) und auch in der Baubeschreibung fehlen uns noch einige Details. LFH ist und bleibt interessant für uns.

Am Mittwoch waren wir dann bei ECO Haus in Neumünster und haben uns die Bemusterung angesehen. Herr S. war sehr bemüht uns in der Bemusterung die verschiedenen Optionen darzustellen. Dabei hat er zwar auch immer wieder mal versucht uns noch „was Schöneres“ zu verkaufen, aber er war dabei sehr entspannt und keinesfalls aufdringlich. Am Ende passt der Standard für Haustür, Zimmertüren, Drücker, Nebentür, Holztreppe und Hausfarbe für uns sehr gut. Mehr Geld als im Standard enthalten, werden wir vermutlich bei dem Seitenteil der Eingangstür, der Dusche und den Dachziegeln ausgeben.

Danach wurde es dann spannend aufregend:  wir haben mit dem Architekten von ECO unser Haus aufgemalt. Mit unseren vorhandenen Entwürfen ging das eigentlich recht zügig und der Architekt war sehr geduldig und sehr sympathisch. Unsere Fragen wurden alle beantwortet und wenn er selbst etwas nicht zu 100% wusste, hat er sich die Frage aufgeschrieben oder direkt mit einem Kollegen geklärt. Es gab einige wenige Änderungen am Plan die aber sehr in unserem Sinne sind. Wir waren nach dem Gespräch sehr angetan und sind nun sehr gespannt neugierig, wie das alles in der Computerzeichnung aussieht. Nächste Woche wissen wir dann mehr.

Da wir noch etwas Zeit hatten, sind wir danach ins Fliesenzentrum Hohenwestedt gefahren. Ein kleiner Laden, der aber durchaus eine große Auswahl hat und eine sehr nette Beratung hatte. Es wurde nicht auf Krampf verkauft sondern nachdem wir darum gebeten haben uns doch erst mal den Standard zu zeigen, hat der Verkäufer das getan ohne dabei die Motivation zu verlieren. Er kam sogar später nochmal auf uns zu und hatte noch eine Idee wie wir eine schöne Kombination im Bad hinbekommen ohne größere Aufpreise zu bezahlen. Trotz des inkl. Materialpreises von 20,- Euro pro m² werden wir hier wohl etwas drauflegen müssen – Bordüren sind teuer…

Im Moment sind für mich die beiden Anbieter absolut auf Augenhöhe. Jeder hat seine Stärken und Schwächen – das Vergleichen fällt doch eher schwer, daher ist es eher ein Bauchgefühl was wir immer wieder versuchen zu versachlichen.

Nächster Schritt: warten auf die Zeichnungen und ein neues Angebot von ECO Haus.

 

Nachdem wir die letzte Woche einen Beratungstermin mit ECO Haus hatten und wir am nächsten Tag zwei sehr konkrete Angebote in der Post hatten, werden wir diese Option neben Little-Family-Home auf jeden Fall weiter verfolgen.

Da die Erfahrung anderer Bauherren zeigt, dass bei der Bemusterung gern noch erhebliche Mehrkosten entstehen, wollen wir da einfach ein wenig mehr Planungssicherheit. ECO Haus war der erste Anbieter, der auf Nachfrage sofort angeboten hat die Bemusterung VOR einer Vertragsunterzeichnung durchzuführen. ECO hat dann auch gleich angeboten an dem Tag der Vorbemusterung mal mit einem Planer unseren Grundriss durchzugehen. Danach kann dann ein noch passenderes Angebot erfolgen. Das nehmen wir doch gern an – auch wenn der Termin erst nach unserem Urlaub sein wird…

Wir wissen zunehmend besser was wir wollen. Auch wenn es dabei noch einige Variablen gibt die das Haus komplett verändern könnten. (Haustyp)

Mit diesem Wissen sind die Bauträger doch recht gut zu vergleichen. Dabei betrachten wir nicht nur den Preis sondern können inzwischen auch die Baubeschreibungen der einzelnen Anbieter fast auswendig und wissen wie sich die Bauträger hier unterscheiden. Auch die Erfahrung anderer Bauherren ist ein wichtiger Punkt. Welche bösen Überraschungen haben die anderen Bauherren erlebt und zu welchen Verzögerungen kam es dabei? Wie ist der Bauträger damit umgegangen?

Da wir ja bisher intensiv nur mit Little-Family-Home und Team Massivhaus im Kontakt waren, haben wir diese Woche weitere Bauträger in die engere Auswahl genommen.

Anfangen werden wir mit ECO System Haus – im Moment scheint hier ein guter Kompromiss zwischen LFH und Team möglich zu sein. Insbesondere weil ECO Systemhaus sowohl „Stein auf Stein“ (wie Team) baut als auch Blähton (wie LFH) anbietet.

Wir haben uns auch heute auch nochmal mit Dirk Kage beschäftigt – auf uns wirkt das Angebot aber am Ende (inkl. einem Telefonat mit deren Verkaufsteam) doch eher schwammig, unflexibel und leider auch gar nicht transparent was die Kosten angeht.

Die Wetterumschwünge schlauchen uns im Moment ein wenig, Kind 2 scheint irgendwas auszubrüten und beim künftigen Bauherren startet der Heuschnupfen um diese Jahreszeit leider auch immer nochmal voll durch.

Ein Termin jagt den Nächsten und heute waren wir in Bad Schwartau bei Team Massivhaus. Ich musste heute mal wieder einsehen, dass ich ein schwieriger Kunde sein kann. Ich mag es aber einfach nicht, wenn der Verkäufer als erstes mal alles von mir wissen will bevor er etwas über sich erzählt. Herr S. war ein scheinbar kompetenter Verkäufer und hat uns auch durchaus umfassend beraten. Im Laufe des Gespräches taute dann auch die Stimmung ein wenig auf.

Team ist sicher das genaue Gegenteil von Little Family Home: Überregional, Groß, im Grundpreis günstig aber jedes Extra kostet Geld.

Ein schönes Beispiel: Lässt man ein Fenster weg welches eigentlich im Grundpreis enthalten ist, bekommt man keine Gutschrift weil die mehr benötigte Wand ca. gleich teuer ist. Will man aber statt einer Wand ein zusätzliches Fenster, kostet das natürlich mehr.

Immerhin konnten wir ein konkretes Angebot mitnehmen und das war durchaus interessant. Wir wissen jetzt, dass es mindestens einen Bauträger gibt, der uns für unser Budget ein Haus baut. Beim Vergleich mit alternativen Angeboten muss man aber sehr aufpassen hier nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Es geht wirklich rund und wir bremsen uns jeden Tag um nicht zuviel Gas zu geben.

Gestern habe ich unsere Änderungswünsche zu den Notarverträgen mit dem Verkäufer besprochen und warte nun auf seine Rückmeldung. Wenn wir uns da einig werden, können wir bald zur Notar.

Vorher wollen wir in jedem Fall noch mit möglichen Bauträgern reden um ein Gefühl dafür zu bekommen ob unsere Finanzplanung aufgeht und welcher Bauträger in der engeren Wahl ist. Dabei sind wir zu folgendem vorläufigen Ergebnis gekommen:

  • IBG: IBG war vor vielen Jahren mal unser Favorit als wir beinahe in Elemenhorst gebaut haben. Inzwischen haben wir aber soviel negatives über IBG gehört, dass wir uns zwar den Katalog angesehen haben aber uns trotzdem gegen IBG entschieden haben.
  • Viebrock Haus: Viebrock ist sicher ein ganz toller Anbieter. Die sind sehr erfahren und achten sehr auf Ihre Reputation. Das hat allerdings einen solch stolzen Preis, dass wir uns erstmal auch gegen Viebrock entschieden haben.
  • Bien Zenker: Hier im Ort wurde ein Fertighaus von denen gebaut – das ging sehr fix und sah gut aus. Wir hatten uns dann mal deren Katalog angesehen, aber wie so oft wollte man mit Preisen (einer ersten Preisidee) erst in einem persönlichen Gespräch heraus rücken. Das können wir zwar gut verstehen, aber wir wollen nicht mit zu vielen Bauträgern reden.
  • Team Massivhaus: Über Team haben wir bisher nur gutes gehört und auch unser Baufinanzierungsexperte hatte keine Negativbeispiele parat. Die Preise sind ok und daher werden wir mit Team in jedem Fall mal reden. Ein Termin ist für nächsten Donnerstag geplant.
  • Little-Family-Home: das Unternehmen sitzt im nahen Bad Oldesloe und stellt die Häuser aus Ton her – der Naturstoff Ton hat so einige positive Eigenschaften. Interessant ist auch die schnelle Fertigstellung des Rohbaus und der attraktive Zahlungsplan. Dass hiermit ein kleineres Unternehmen aus der Region gefördert werden könnte, spricht uns ebenfalls an. Am Dienstag haben wir einen Termin.
  • Architekt: Die letzte Option wäre es noch einen Archtekten zu beauftragen. Wir werden zu gegebener Zeit mal mit einem reden und sehen ob das wirklich eine Option für uns ist.

Nun muss auch das Dachgeschoss geplant werden. Wir wollten erreichen, dass wir für beide Kinder ca. vergleichbar große Zimmer haben. Ein schönes Schlafzimmer mit ausreichend Schrankplatz und ein Badezimmer mit einer schönen großen Dusche sowie zwei Waschbecken. Ausserdem kam uns die Idee eine separate Toilette auf der Etage zu schaffen. Da auf dem Weg der Rohre aber auch noch Platz für eine zweite Toilette ist, haben wir da einfach zwei hingemalt…

Hier der erste Entwurf:

Grafik: Erster Entwurf - Grundriss Dachgeschoss Grafik: Erster Entwurf - 3D Dachgeschoss

Ein typischer Kostenfaktor bei einem Neubau ist immer die Küche, zudem planen wir ja eine große Wohnküche und ich träume seit langem von einem Doppeltür-Kühlschrank mit Eiswürfelspender. Wir wollten also mal planen was da möglich ist, wie das mit unserem Grundriss passen würde und welches Budget wir da planen müssen.

IKEA hat ein Onlinetool, mit dem man die Küche komplett planen kann und daraus dann eine Einkaufsliste inkl. Preise ziehen kann. Wir wissen jetzt, dass unser geplantes Budget für die Küche vermutlich ausreichen wird.

Hier ein erstes Ergebnis:

Grafik: Erster Entwurf - Grundriss Küche

Grafik: Erster Entwurf - 3D Küche

Nach einigem hin und her über die letzten Monate zeichnet es sich ab, dass wir es wirklich versuchen möchten. Von unseren Fragen sind bisher nur wenige geklärt. Die Gemeinde steckt aber inzwischen mitten im Planungsverfahren für das Bauland und wir glauben es ist Zeit konkreter in das Thema einzusteigen. Mal sehen wo die Reise hingeht.

Die wenigen Eckdaten sind jetzt: 734 m² Bauland ; 57 m² Privatweg.

Nächste Schritte:

  • Erstgespräch mit der Bank
  • Konkreter werden mit dem Verkäufer des Grundstücks
  • Auswahl möglicher Bauträger oder Architekten